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Archiv für den Monat April 2013

Apple Island 2. Tag

Heute machen wir noch mal einen Gemütlichen, wir schlafen lange, studieren unsere Reisebücher, bereiten uns auf den Grezübertritt nach Russland vor, – wird sicher nicht ganz einfach.
Waschtag ist noch mal angesagt, Marion und Peter machen sich richtig Arbeit, …und wir haben den Spaß …beim Zusehen.
Wir nutzen ausgiebig die Spaziermöglichkeiten auf der Insel und natürlich das nette Restaurant.

Das Wetter ist ähnlich wie gestern, die Sonne scheint toll von einem nordisch blauen Himmel, der Wind aber ist unangenahm kalt, Mütze und Parka sind immer noch angesagt. ( 55°09’39.07″N, 25°18’40.52″E )

Tagesetappe:     0 km                    Gesamtstrecke:     1.648 km

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Verfasst von - 30. April 2013 in Uncategorized

 

Apple Island – Faulenzertage

Apple Island ist wirklich wunderschön. (www.appleisland.lt)

Über eine Holzbrücke geht es rüber auf die Insel, erste Bedenken, daß unsere Fahrzeuge eventuell zu schwer sein könnten haben sich beim Anblick der Brücke schnell zerschlagen, sie ist absolut schwerverkehrstauglich.
Wir sind für die gerade beginnende Saison 2013 die ersten (und einzigen) Übernachtungsgäste.
Suuuper ! Eine Insel von fast 14 Hektar Größe für uns und unsere Schnuffis (fast) ganz alleine !

Und das Wetter meint es auch gnädig mit uns, schon frühs um 7 Uhr scheint die Sonne durch die Fenster und sie bleibt auch bis fast zum Abend. Obwohl es draussen frisch ist, wärmt sie ordentlich und mit einer dicken Jacke sitzen wir schon zum Frühstück draussen. Auch die Schnuffis fühlen sich sichtlich wohl !

Wir faulenzen, lesen, ich habe ein paar Kleinigkeiten am Auto zu erledigen, Heike wäscht, hier gibts Waschmaschine und Trockner, super Gelegenheit, und Internet natürlich, mal ausgiebig surfen, E-Mails nachschauen, die täglichen Reiseberichte einstellen, mehrmals mit den Hunden über die Insel strolchen, und nachmittags packen wir den Grill aus. Die Temperatur ist mittlerweile frühlingshaft und der Campingplatzbesitzer (Piet, ein freundlicher Holländer) hat uns sein Auto angeboten, so fahren wir kurz ins nächste Städtchen kaufen Fisch und Fleisch und frischen Salat, gerade köstlich wirds, mit einem Fläschchen Wein, und erst gegen 16 Uhr ist die „Party“ zu Ende. – Wir bleiben noch ein wenig ! ( 55°09’39.07″N, 25°18’40.52″E )

Tagesetappe:     0 km                    Gesamtstrecke:     1.648 km

 
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Verfasst von - 29. April 2013 in Uncategorized

 

Von Polen nach Litauen

Heute ist es kalt draussen, nur noch 7 Grad, der dicke Parka und die Wollmütze müssen für den morgendlichen Hundespaziergang aus dem Schrank.

Hier im Norden ist die Natur gute zwei Wochen hinter der Heimischen zurück, der Winter hat sich noch nicht endgültig verabschiedet, gestern abend im Wald haben wir noch letzte Schneereste im Straßengraben gesehen. Das Gras ist noch graubraun und plattgedrückt, die Knospen an den Bäumen trauen sich noch nicht, gerade zaghaft hängen erste Kätzchen in den Bäumen. Und doch ist es herrlich, hier am See entlang zu gehen, die Enten auf dem Wasser ziehen schnatternd ihre Runden, am Ufer entlang stehen kleine Datschen, alt, 1904 lese ich über einem Türstock, teilweise sind sie renoviert, aber alle irgendwie romantisch verträumt im Ufergehölz versteckt, hölzerne Fischerboote liegen daneben, noch im Winterschlaf, ein oder zwei vollgelaufen mit Wasser. Sonntag morgen, 8 Uhr, es ist himmlisch ruhig hier.

Gegen 9.30 Uhr gehen wir wieder auf die Piste, zurück zur S 8 und weiter gen Norden, der litauischen Grenze entgegen.
Wie schon gestern, auch heute immer wieder typische Dörfchen am Weg, alte einsame Gehöfte, oft uralt und in einem recht schlechten Zustand. Trotzdem irgendwie idyllisch. Und immer wieder Storchennester, überall in den Dörfern, auf den Häusern oder auf den Strommasten, schön anzusehen, und Störche natürlich, auf den Wiesen, in den Nestern oder in der Luft.

Das Wetter ist leidlich heute, es hat Nieselregen eingesetzt, immer wieder, mal stärker, mal wieder weniger, der Himmel ist mit schweren, dunkelgrauen Wolken verhangen, die Temperatur liegt weiter bei 7 Grad und ändert sich fast den gesamten Tag nicht. Zum Abhaken halt.

Schon bald sind wir drüben in Litauen, fast unmerklich, „Schengen-Land“ halt, kein Schlagbaum, kein Grenzer, lediglich ein kleines blaues Schild weist darauf hin, daß wir jetzt in Litauen sind.
Die Straße heißt jetzt anders, es ist die A 5, das ist aber auch die einzige Veränderung, ihr Aussehen bleibt wie schon in Polen, – Landstraße, nicht besonders breit, nicht besonders gut ausgebaut, immer wieder Ortsdurchfahrten mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und auffallend viele stationäre Radargeräte, fairerweise vorher schön angekündigt. …und immer noch viel LKW-Verkehr.

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So geht es bis Kaunas, dort ein kleines Stück Autobahn und dann wieder die übliche Landstraße.
Wir fahren nun die A 6 weiter bis Ukmerge und biegen dann auf eine kleine Nebenstrecke nach Moletai.

Unser Ziel ist die Campinginsel appleisland mitten im See Grabuostas beim Dorf Zalvariai ( 55°09’39.07″N, 25°18’40.52″E ). Dort waren wir bereits in 2008 für eine Übernachtung und auch Marion und Peter bekamen von Freunden die Empfehlung dort zu übernachten. Also nichts wie hin – wir wollen bis zum 01. Mai bleiben und mal zwei Tage nicht fahren.

Übrigens: Mit dem Grenzübertritt nach Litauen überschreiten wir auch die erste von noch vielen Zeitzonen, die wir durchfahren werden. Ab sofort sind wir also der deutschen Zeit um 1 Stunde voraus.

Tagesetappe:     252 km                    Gesamtstrecke:     1.648 km

 
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Verfasst von - 28. April 2013 in Uncategorized

 

Polen von Lodz bis Suwalki

Nach einem ausgiebigen Morgenspaziergang im T-Shirt, das Wetter ist noch immer sommerlich angenehm,  fahren wir gegen 9.30 Uhr los, zurück zur polnischen A 2 und zunächst in Richtung Warschau. Um und durch Warschau hindurch wird die Autobahn schlechter oder endet teilweise, es geht nicht mehr so zügig, die Beschilderung ist jedoch eindeutig, die Fahrt problemlos.
Hinter Warschau geht es Richtung Nordosten, immer die S 8 entlang in Richtung Litauen, über Bialystok nach Augustow und später nach Suwalki.
Hier ist die Strecke kaum noch autobahnmäßig ausgebaut, Landstraße, manchmal wie mit dem Lineal gezogen, immer geradeaus, manchmal aber auch kurvig und immer wieder auch von schlechter Beschaffenheit.

Die „Via Baltica“ ist die Hauptroute in die baltischen Länder und entsprechend viel ist auch los, Karawanen von LKW´s donnern (im wahrsten Sinne des Wortes) von Nord nach Süd und umgekehrt, hier ist der Krieg auf der Landstraße alltäglich, um jeden Meter und jede Minute wird gekämpft, waghalsige und unsinnige Überholmanöver sind an der Tagesordnung, und oft geht das schief, davon zeugen Massen von kleinen, blumengeschmückten Kreuzen am Straßenrand.

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Am Nachmittag „kippt“ das Wetter, gegen 14.00 Uhr noch 21 Grad, 4 Stunden später nur noch 9, das ist heftig, richtig kalt ist es draussen geworden, aber es bleibt trocken und wir fahren zügig weiter.

Kurz vor Suwalki fahren wir in den Wigierski Nationalpark und finden in dem kleinen Dörfchen Gawrych Ruda schnell einen schönen Stellplatz für die Nacht ( 54°01’37.67″N, 22°58’48.92″E ), direkt am Ufer des Wigry-See, sehr ruhige Lage, viel Auslauf für die Hunde und ein Restaurant direkt gegenüber. Könnte es besser sein ?

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Tagesetappe:     395 km                    Gesamtstrecke:     1.396 km

 
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Verfasst von - 27. April 2013 in Uncategorized

 

Polen von Frankfurt/Oder bis Lodz

Tja, mit dem Strecke machen ist das so eine Sache: Erstens kommt es anders, naja Ihr wisst schon …….

Von Müllrose geht es noch zügig bis zur Grenze, der Grenzübertritt absolut problemlos, Polen ist ja „Schengen-Land“. Aber, wir brauchen für unsere großen Wohnmobile eine Mautbox für die polnischen Autobahnen und direkt an der Grenze wird irgendwie gestreikt, dort hängt alles voller Transparente auf denen wir gerade noch „PROTEST“ lesen können, und so fahren wir erst einmal durch und wenige hundert Meter weiter dann von der Autobahn runter um ein „Via-Toll-Office“ zu suchen, denn die Fahrt ohne Box kann richtig teuer werden.
Nun, nach einer halben Stunde, einigem Nachfragen, einer Ehrenrunde zurück nach Deutschland und wieder rein nach Polen finden wir den Weg zu einem Autohof, auf dem wir uns die Box kaufen können. Leider ist im „Via-Toll-Office“ gerade irgendwie das System abgestürzt und wir müssen eine gute halbe Stunde warten bis es weitergeht. Nun, gegen 11.30 Uhr können wir dann endlich los, Richtung Osten.

Zwischendurch wechseln wir schon mal ein paar Euros in Zloty, für 100 Euro kriegen wir 413 Zloty.

Die polnische A 2 von West nach Ost ist hervorragend ausgebaut, alles ist nagelneu und top in Schuß, der Verkehr ist nicht besonders dicht, so kommen wir dann doch gut voran. Immer wieder mal durchfahren wir Mautstellen, an denen auch wir zahlen müssen, offensichtlich funktioniert die automatische Mautabbuchung noch nicht überall. Wir zahlen einmal 32 und zweimal je 15 Zloty, was von der Mautbox noch weggebucht wurde, können wir noch nicht sagen.
Die A 2 ist mittlerweile durchgehend ausgebaut, so erreichen wir bald Posen und später Lodz.

Das Wetter ist herrlich, sommerlich warm, 25 Grad, mancherorts bis 27 und die Sonne lacht, so macht es richtig Spaß, unterwegs zu sein.

Kurz hinter Lodz, in Lipce Reymontowskie-Chlebow, nur etwa 10 Minuten abseits der Autobahn gibt es an der „Pension Bumerang“ einen schönen Übernachtungsplatz, den wir anfahren ( 51°55’42.49″N, 19°56’06.04″E ). Der Platz ist wirklich Klasse, direkt hinter einem Bauernhof, dahinter nur noch Flur und Wald, wir sind die einzigen Gäste, ein Paradies für die Hunde. Endlich können sie sich mal richtig austoben und wir ordentlich weit mit ihnen spazierengehen.

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Tagesetappe:     416 km                    Gesamtstrecke:     1.001 km

 
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Verfasst von - 26. April 2013 in Uncategorized

 

2. Tag

Heute gehen wir noch einmal entspannt an die Sache.
Gestern abend ging es doch etwas länger, so haben wir uns heute erst für 9.30 Uhr zum gemeinsamen frühstücken mit Brigitte, Heinz und Tochter Annette verabredet. …und wir sitzen und reden und im Nu ist es 12.30 Uhr bis wir endlich weiterfahren.

Nun, unsere heutige Etappe ist sowieso nicht so lang, nur bis Müllrose ist geplant, wenige Kilometer vor der polnischen Grenze bei Frankfurt/Oder. Dort gibt es einen kleinen Wohnmobilstellplatz bei Camping Nitschke,
( 52°15’25.66″N, 14°25’35.89″E ) auf dem wir unsere Reisepartner Marion und Peter treffen, und unsere beiden Schnuffis deren Dusty, den sie auch seit September nicht mehr gesehen haben.

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Über die A 4 fahren wir Richtung Dresden, dann auf die A 13 Richtung Berlin. Hinter Lübben fahren wir auf die Landstrasse, kommen bei Krausnick am Tropical Island vorbei, der ehemaligen Zeppelinwerft, die heute als Badeparadies dient, und fahren dann über die B 87 nach Beeskow und weiter nach Müllrose.
Im Spreewald und an den Seen entlang der B 87 sehen wir die ersten Störche und an drei Stellen sehen wir gar Kraniche, die sich dort zur Rast niedergelassen haben.

Gegen 17.30 Uhr sind wir da. Die Begrüßung ist herzlich und schnell haben wir einen Biergarten ausfindig gemacht, in dem wir einen ersten gemeinsamen Abend verbringen und die Route für die nächsten Tage besprechen. Wir gehen nicht zu spät schlafen, morgen, durch Polen wollen wir „Strecke machen“. Mal sehen, wie weit wir es schaffen werden.

Tagesetappe:   266 Kilometer                    Gesamtstrecke:   585 Kilometer

 
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Verfasst von - 25. April 2013 in Uncategorized

 

On the road

So, nun wird es Ernst, heute geht es los.
Gegen 11 Uhr wollen wir, um 12 Uhr fahren wir dann los.

Unser HerrMAN ist ganz schön voll geworden, ist aber auch ein Wahnsinn, was man so alles braucht, an was man so alles denken muß und was man so alles mitschleppen muß auf so einer Reise. Sieht irgendwie fast  „gefährlich“ aus unser Fahrzeug, sieht aber wirklich nur so aus, und am Besten wird es wohl sein, wenn wir den größten Teil der Ausrüstung erst gar nicht brauchen werden.

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Es war schön, daß die letzten Tage immer wieder Freunde, Verwandte und Bekannte schnell mal vorbeigeschaut oder angerufen haben, um uns zu verabschieden, eine gute Reise zu wünschen, wir haben uns sehr darüber gefreut. Danke, Euch allen !

Unsere erste Etappe führt uns heute bis nach Chemnitz, wo wir nach langer Zeit, wieder mal Brigitte und Heinz besuchen und auch dort übernachten werden. Über Bad Neustadt auf die A 71 und die A 4 Richtung Erfurt, Gera und weiter nach Chemnitz, nichts Aufregendes.
Das Wetter ist herrlich, der Frühling ist da, überall grünt und blüht es, ideales Reisewetter. So kanns bleiben !

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Mit Brigitte und Heinz verbringen wir einen gemütlichen Abend, gehen am Schloß Lichtenhagen essen und plaudern einen ganzen, langen und sehr angenehmen Abend. Danke Ihr Zwei.

Tagesetappe: 319 Kilometer                    Gesamtstrecke: 319 Kilometer

 
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Verfasst von - 24. April 2013 in Uncategorized