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Von Wroclaw (Polen) nach Chemnitz (Deutschland)

30 Sep

Der Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein, — und es bleibt auch den ganzen Tag so !
Goldener Oktober, in den letzten Septembertagen. — Nur grimmig kalt ist es, ein scharfer Ostwind pfeift über das Land, 12 Grad am Nachmittag, — mehr ist nicht drin !

Nach einem ausgiebigen Morgenspaziergang mit Aspros machen wir uns auf die Socken, — so langsam nähert sich unsere Reise dem Ende.
Von „Sadkow“, so heißt der kleine Ort hier außerhalb von „Wroclaw“ fahren wir zurück auf die A 4, die Autobahn ist bestens ausgebaut, wir kommen flott voran.
…und irgendwann kommen wir dann an die Neisse, die polnisch-deutsche Grenze, auf der polnischen Seite „Zgorzelec“, auf der deutschen „Görlitz“, heute führt die Autobahn an den beiden Städten vorbei, ich erinnere mich noch gut an das Chaos, als ich 1991 schon einmal in „Wroclaw“ war und es noch keine Autobahn gab, der gesamte Verkehr quälte sich durch die Stadt, ein Mega-LKW-Stau stand immer kilometerlang quer durch die Stadt.
Wie einfach das doch heute ist, — an der Neisse-Brücke steht ein Schild „Bundesrepublik Deutschland“, sonst würden wir den Grenzübertritt gar nicht merken, — wir fahren drüber, — und sind zurück in Deutschland.

Ein Stück hinter der Brücke ist ein Zollhof, dort werden wir die ungeliebte „VIA-Toll-Box“ wieder los, die wir uns im April bei unserer ersten Einfahrt nach Polen besorgen mussten und die uns fleißig für jeden gefahrenen Kilometer die „Groschen“ abgebucht hat. Die 120 Zloty (ca. 30 Euro) Kaution und den unverbrauchten Restinhalt kriegen wir problemlos und schnell in Euro zurück.
Es ist irgendwie schön, hier am Schalter wieder „verstanden“ zu werden, wir können wieder deutsch sprechen und die Benutzung von Händen und Füßen beim Reden ist nicht mehr erforderlich, — irgendwie hatten wir darüber noch gar nicht nachgedacht, — um so mehr fällt es uns jetzt auf, und wir lachen drüber.

Dann fahren wir über die A 4 weiter gen Westen, über „Bautzen“ und „Dresden“ nach „Chemnitz“.
Brigitte und Heinz haben uns eingeladen, wieder zu ihnen zu kommen, wenn wir auf dem Rückweg sind, am 24. April haben wir dort bei ihnen unseren ersten Reiseabend verbracht, den letzten, heute, verbringen wir wieder dort, hier schließt sich der Kreis.
Wir gehen am Abend herrlich gemütlich essen und gönnen uns ein schönes Gläschen Wein.

Tagesetappe:     308 km                    Gesamtstrecke:     26.604 km

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Verfasst von - 30. September 2013 in Uncategorized

 

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